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Aktuelles
von K.Kokoska am 22.01.10

© USAID_IMAGES
Viele Organisationen griffen deshalb auch auf die Möglichkeit des Web 2.0 zurück. Facebook richtete eine Hilfswebseite ein und Spieleanbieter Zynga machte es seinen Usern sogar möglich im Onlinespiel FarmVille virtuelle Güter zu kaufen und so für die Erdbebenopfer zu spenden. In fünf Tagen kauften 300.000 Zynga Spieler für 1,5 Millionen Dollar virtuelle Güter, die laut Zynga zu hundert Prozent an die Erdbebenopfer gespendet werden.
Bei Facebook laufen zurzeit rund 1.500 Statusmeldungen pro Minute zum Thema Haiti ein, in denen Betroffene vom Ausmaß der Zerstörung und ihrem persönlichen Schicksal berichten oder Außenstehende ihr Mitleid bekunden. Auch der VoIP-Dienst Skype beteiligt sich und stellt Kunden aus Haiti einen zwei Dollar-Gutschein zur Verfügung, mit denen sie bis zu eine Stunde in die USA oder 15 Minuten in die Dominikanische Republik telefonieren können. Große Hilfsorganisationen, wie die Welthungerhilfe oder die UNICEF nutzen derweil fleißig den Kurznachrichtendienst Twitter oder das soziale Netzwerk Facebook und berichten mehr oder weniger in Echtzeit über ihre Hilfseinsätze.
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Wong
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