
Es ist kein Geheimnis, dass große soziale Netzwerke wie Facebook oder auch StudiVZ in Deutschland und auch weltweit einen immer größeren Zulauf bekommen. Die Popularität wächst immer mehr an, aber wenn es um Kaufentscheidungen geht, dann stehen die sozialen Netzwerke hinten an. Um sich Informationen über Bewertungen von Dienstleistungen und Produkten zu holen, werden keine Netzwerke genutzt, sondern die vielen Preisvergleichsportale. Social Media gegen Preisvergleichsseiten – rund sechzig Prozent aller Kaufwilligen nutzen Vergleichsportale wie Geizhals oder auch billiger.de. Sogar Meinungsportale wie Idealo kommen noch auf vierzig Prozent. Ganz weit hinten liegen dann die Social Networks mit gerade einmal knapp dreizehn Prozent.
Dies ist das Ergebnis einer Studie, in der 126.000 deutschsprachige Internet-Nutzer zu ihren Surfgewohnheiten befragt wurden. Für die Mehrheit der Surfer spielen abgegebene Nutzermeinungen mittlerweile eine sehr große Rolle. Gute siebenundachtzig Prozent der Nutzer lesen wenigstens gelegentlich Bewertungen von anderen Nutzern im Netz. Allerdings scheint es nur eine kleine Gruppe zu sein, die sich aktiv an diesem Geschehen beteiligt, damit solche Meinungen auch zustande kommen, die Bewertungen abgeben und Fotos einstellen oder auch Blog-Beiträge einstellen, denn mehr als sechzig Prozent der befragten Surfer haben noch nie eine Bewertung oder Empfehlung abgegeben. Dafür scheinen aber die aktiven Surfer auch wirklich gut informiert zu sein, außerdem sind sie meistens sehr trendbewusst und auch markenbewusst, so dass man sich ruhig auf die Bewertungen verlassen kann.
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