21Mrz
Google Buzz â€
© jetalone

Vorbei scheinen die Zeiten zu sein, in denen Google die Rolle des Technologieführers spielte. Früher wurden die Produkte mit Innovationen durchgesetzt, heute erscheint es eher, als ob das Unternehmen in der Rolle des Angreifers tätig wird. Bekannt wurde Google dadurch, dass man Produkte entwickelte, die sich an den Bedürfnissen der Nutzer ausrichtete. Das Prinzip, zunächst eine Beta-Version herauszubringen, dann zu beobachten, wie der Nutzer sie verwendet, und sie dann weiterzuentwickeln, wurde erstmals beim Projekt Google Buzz nicht mehr angewandt. Diese Prinzip, das auf der permanenten Betaversion aufgebaut war, die vom Nutzer lernt, wurde bei diesem Projekt einfach ins Gegenteil gedreht. Natürlich, Google wurde unter Zugzwang gesetzt, weil viele Nutzer einfach in die verschiedenen Social Networks gingen, und so entzogen sie sich der Macht des Konzerns.
Aber ob es da Sinn macht, einen Dienst, der sowieso nicht wirklich gut bei den Nutzern ankam, in diesem Fall GMail, zu nehmen, und ihn dann um Funktionen zu erweitern, die ein Nutzer gar nicht sucht, um damit Dienste zu attackieren, die die Menschen sowieso schon nutzen, das bleibt dahingestellt. Natürlich ist ja nicht alles an Buzz schlecht, aber das Ziel, das Google mit dem Dienst erreichen wollte, wird wohl nicht zu erreichen sein. Auch dadurch, dass die sofortige und auch tiefe Integration von Buzz in die beliebten Android-Handys seinesgleichen sucht, wird Buzz wohl nicht in der Lage sein, den Social Networks den Rang abzulaufen.



You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a Reply

Impressum