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Monetarisierung
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von Falk Hedemann am 14.10.08
Immer lauter werden die Stimmen, die vor den Folgen der weltweiten Banken- und Finanzkrise warnen. Auch das Web 2.0 werde davon betroffen sein, so lautet vielfach die Meinung.
Die netzeitung titelt sogar "Die Web-2.0-Blase zittert" und zitiert den amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler John Fisher mit den Worten: "Diese Krise wird schlimmere Folgen haben als das Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000".
Andreas Göldi (Netzwertig) macht auf sich da schon sehr viel detailliertere Gedanken zur selben Thematik:"Es gibt kaum ein Businessmodell, das von der Wirtschaftskrise nicht betroffen ist: Wer an Unternehmenskunden verkauft, wird mit einem deutlich verschlechterten Investitionsklima leben müssen. Entscheidungsprozesse bei den Kunden werden länger dauern, und die Preissensitivität wird deutlich höher sein."
Aber Göldi macht den Startups auch Mut: "Viele erfolgreiche Firmen sind in schwierigen Zeiten gegründet worden und konnten sich dank ihrer krisengestählten Robustheit im nächsten Aufschwung gegen alle Konkurrenten durchsetzen. Wer als Startup eine solche Krise übersteht, gehört so oder so zu den Gewinnern.".
Wieder anders sieht das Björn Greif von ZDNet. Unter dem Titel: "Analysten: IT-Branche drohen Milliardenverluste" zitiert er Jane Snorek, Analystin von First American Funds, die "prognostiziert, dass die 3,41 Billionen Dollar schwere Branche aufgrund der anhaltenden Finanzkrise und der daraus resultierenden Kreditverknappung 2009 mit einem Einbruch von bis zu 170 Milliarden Dollar rechnen muss.".
Persönliche Einschätzung
Aus Sicht der Gründer die gerade auf der Suche nach Venture Capital sind könnte sich die Finanzkrise wirklich negativ bemerkbar machen. Für die Startup-Szene in Deutschland könnte sich das, gerade auf dem amerikanischen Markt fehlende Geld, aber auch als Standortvorteil erweisen. Aus Gesprächen und Interviews mit einigen hiesigen Gründern weiss ich, dass in vielen Businessplänen externe Gelder erstmal zweitrangig sind. Zudem glaube ich, unabhängig von der Finanzierung der Startphase, dass Startups neben einer guten Idee auch ein gutes Geschäftsmodell mitbringen müssen um langfristig Erfolg zu haben.
Da können amerikanische Gründer sicher noch etwas lernen, denn hier sind in der Vergangenheit nur allzu häufig zweifelhafte Ideen mit Startkapital vollgepumpt worden, so dass sie es nachher gar nicht mehr nötig hatten ein Geschäftsmodell nachzureichen.
Permalink: Finanzkrise: Panikmache 2.0
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Wong
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Kommentar von:
neon
(08.06.09 16:26 Uhr)
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