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Der perfekte Auftritt im Web 2.0 mit dem idealen Internet-Image

abgelegt im Archiv Wissen am 09.05.10

Der perfekte Auftritt im Web 2.0 mit dem idealen Internet-Image
© Uberto
Das Internet ist zwar eine tolle Sache, aber es kann auch für viele zu einer Falle werden, wenn verfängliche Einträge oder auch peinliche Fotos im Netz erscheinen. Wenn ein Kunde abspringt, die Kollegen ständig komisch kichern oder der fast sicher geglaubte Job doch nicht vergeben wird, dann sollte man einmal einen Blick ins Internet werfen, denn oft liegt es an den eigenen Online-Spuren. Das Web ist mittlerweile ein öffentliches Personenlexikon geworden, also ist ein ideales Internet-Image sehr wichtig, und wenn man weiß, wie man es nutzt, kann es auch ein Imagekomplize sein. Viele Personalchefs googlen heute sehr gerne die Bewerber für den neuen Job, daher sollte man peinliche Fotos, Babyalben oder Fotos vom Extremsporthobby vermeiden, sonst überlegt der Chef sofort, wie man den drohenden Arbeitsausfall ersetzten kann. Grundsätzlich sollte man auch nie irgendwelche Geschäftsinterna ausplaudern oder über Kollegen und Chef herziehen, auch wenn einem das im Web viel leichter fällt, als es in der Firma direkt zu sagen. Dies kann sogar zu einer Kündigung führen. Allerdings kann man das Privatleben aber auch ganz sinnvoll einsetzen, und zwar immer dann, wenn das Hobby auch etwas mit dem Beruf zu tun hat. Wer im Reisebüro arbeitet kann sicher mit einem Reiseblog punkten. Online-Engagement ist grundsätzlich sinnvoll, man sollte es aber vermeiden auf der Arbeit alle drei Minuten zu twittern, wie es einem gerade geht. Auch wer krank zu Hause ist sollte sich nicht ein paar Mal am Tag in Foren oder sonstwo zu Wort melden, dann entstehen schnell Zweifel an der Krankheit. Auch sollte man sich oft undercover auf den Weg machen, bei Singlebörsen oder auch ebay sind Pseudonyme zu nutzen, auch die email-Adresse sollte so gewählt sein, dass man nicht auf den richtigen Namen schließen kann.

Auch sollte man bei sozialen Netzwerken die Intimsphäre schützen und selbst festlegen, welche Daten einsehbar sind. Business-Communities wie Xing bieten die Möglichkeit, sich ein großes Netzwerk aufzubauen, hier ist das auch von großem Vorteil. Aber wer woanders etwas Privates postet, der sollte auf jeden Fall nicht gleich jeden als Freund bestätigen. In das Wohnzimmer zu Hause lässt man auch nicht gleich jeden rein, warum sollte man das im virtuellen Wohnzimmer tun. Oft stellen andere Fotos oder Daten von einem ins Netz ohne Zustimmung, dann sollte man den Seitenbetreiber darauf hinweisen und darum bitten, die Fotos oder Daten zu löschen. Der Betreiber ist allerdings nicht dazu verpflichtet. Wem das zuviel Arbeit ist, der kann auch einen Image-Manager beauftragen, der sich dann mit den Seitenbetreibern in Verbindung setzt. Beurteilen Kunden Leistungen schlecht, dann gilt grundsätzlich das recht der freien Meinungsäußerung. Nur wenn Falschinformationen verbreitet werden oder der Ruf bewusst geschädigt wird muss der Betreiber die Beiträge löschen. Hierzu sollte man den zuständigen Datenschutzbeauftragen ansprechen oder auch die Hilfe eines Anwalts für Internetrecht einholen. Die Suchmaschinen wie Google und Co. haben ein sehr gutes Gedächtnis, und selbst Daten, die längst gelöscht sind, können noch im Cache bleiben. Um den Eintrag ganz zu beseitigen einfach bei google.de anmelden und in die Suchmaske dann "Tool zum Entfernen von Webseiten" eingeben. Mit diesen Tipps sollte es kein Problem mehr sein, sich das perfekte Internet-Image anzulegen.

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Tags: ideales  Internet-Image,  Business-Community  Xing,  Datenschutzbeauftragten,  Anwalt  für  Internetrecht,  Fotos,  Social  Networks 

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