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Startups
von Falk Hedemann am 17.09.08
Deutsche Startups haben im internationalen Vergleich vermutlich eher Schwierigkeiten Venture Capital zu generieren, als z.B. Startups in den USA. Allerdings sehe ich häufig die Probleme eher bei den Startups als bei den VC-Gebern. Es ist ein kulturelles Problem, denn viele Jungunternehmer orientieren sich zu sehr an den Ideen anderer.
Es vergeht kaum einen Woche, in der hierzulande nicht mindestens eine bereits erfolgreich umgesetzte Idee geklont wird. Der Erfolg lässt sich allerdings weniger gut klonen und bleibt bei vielen Startups aus.
Wenn man die Szene bei deutsche Startups verfolgt, stellt man ernüchtert fest: es gibt kaum wirkliche Innovationen.
Aktuelles Beispiel ist der kommende Start von deineschokoladen, ein Online-Shop in dem man sich die individuelle Lieblingsschokolade zusammenstellen kann.

Da war doch was? Ja richtig, auf die Idee sind auch schon die Macher von Chocri gekommen und haben einen hauchdünnen Vorsprung gegenüber deineschokoladen.

Natürlich sind Konkurrenzsituationen nicht immer schlecht (für die Verbraucher), aber wenn ich lese dass eine selbstzusammengeschusterte Schokolade schnell mal 9,40 € + Versand kostet, dann fehlt zumindest mir die Fantasie, dass es einen Markt für gleich zwei Anbieter gibt.
Der Trend von deutschen Startups sich in Übersee nach brauchbaren Ideen umzusehen, hatte trotz fehlender Innovation noch den Vorteil lokalisierte Klone zu bekommen. Dass sich jetzt schon deutsche Startups bei deutschen Startups bedienen ist für mich ein klares Zeichen: es fehlt an einer gesunden Startup-Kultur in unserem Lande.
Es vergeht kaum einen Woche, in der hierzulande nicht mindestens eine bereits erfolgreich umgesetzte Idee geklont wird. Der Erfolg lässt sich allerdings weniger gut klonen und bleibt bei vielen Startups aus.
Wenn man die Szene bei deutsche Startups verfolgt, stellt man ernüchtert fest: es gibt kaum wirkliche Innovationen.
Aktuelles Beispiel ist der kommende Start von deineschokoladen, ein Online-Shop in dem man sich die individuelle Lieblingsschokolade zusammenstellen kann.

Da war doch was? Ja richtig, auf die Idee sind auch schon die Macher von Chocri gekommen und haben einen hauchdünnen Vorsprung gegenüber deineschokoladen.

Natürlich sind Konkurrenzsituationen nicht immer schlecht (für die Verbraucher), aber wenn ich lese dass eine selbstzusammengeschusterte Schokolade schnell mal 9,40 € + Versand kostet, dann fehlt zumindest mir die Fantasie, dass es einen Markt für gleich zwei Anbieter gibt.
Der Trend von deutschen Startups sich in Übersee nach brauchbaren Ideen umzusehen, hatte trotz fehlender Innovation noch den Vorteil lokalisierte Klone zu bekommen. Dass sich jetzt schon deutsche Startups bei deutschen Startups bedienen ist für mich ein klares Zeichen: es fehlt an einer gesunden Startup-Kultur in unserem Lande.
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Wong
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Kommentar von:
deineschokoladen
(19.09.08 5:00 Uhr)
Kommentar von:
Karin Janner
(22.09.08 5:41 Uhr)
Die Idee für individuelle Schokoladen lag doch spätestens seit MyMuesli auf der Hand, es war nur eine Frage der Zeit, bis sie jemand umsetzt.
Mittlerweile hat die Mass-Customization-Idee auf alle erdenklichen Lebensmittel übergegriffen, vor ein paar Tagen habe ich eine Pressemitteilung bekommen: von einem Startup, das nun individuelles Hundefutter herstellt :-)
Das ist halt immer das Risiko bei solchen Dingen: Bekanntlich braucht es ja ein paar Monate, bis es soweit ist, dass man mit der Idee öffentlich auftreten kann, und man weiß nie, ob nicht jemand anderer genau an der selben Idee brütet...
Natürlich werden beide Startups ordentlich was zu tun haben - aber zumindest haben sie sich andere Zielgruppen gesucht.
Chocri machen auf jung, witzig, open source (jeder kann im Blog mitreden, Vorschläge von außen werden öffentlich diskutiert) und beziehen die Blogosphäre stark ein. Ihre Schokis kosten deutlich weniger als die von deineschokoladen (so ca. die Hälfte).
Deineschokoladen gehen auf die Edelschiene und präsentieren sich auf der Le Gourmet.
Mittlerweile hat die Mass-Customization-Idee auf alle erdenklichen Lebensmittel übergegriffen, vor ein paar Tagen habe ich eine Pressemitteilung bekommen: von einem Startup, das nun individuelles Hundefutter herstellt :-)
Das ist halt immer das Risiko bei solchen Dingen: Bekanntlich braucht es ja ein paar Monate, bis es soweit ist, dass man mit der Idee öffentlich auftreten kann, und man weiß nie, ob nicht jemand anderer genau an der selben Idee brütet...
Natürlich werden beide Startups ordentlich was zu tun haben - aber zumindest haben sie sich andere Zielgruppen gesucht.
Chocri machen auf jung, witzig, open source (jeder kann im Blog mitreden, Vorschläge von außen werden öffentlich diskutiert) und beziehen die Blogosphäre stark ein. Ihre Schokis kosten deutlich weniger als die von deineschokoladen (so ca. die Hälfte).
Deineschokoladen gehen auf die Edelschiene und präsentieren sich auf der Le Gourmet.
Kommentar von:
Falk Hedemann
(02.10.08 13:59 Uhr)
@ deineschokoladen, @ Karin Janner
Natürlich ist mir bewusst, dass es einen Trend zu individualisierten Produkten gibt und das Thema Schokolade, wie Karin Janner sehr richtig anführt, irgendwann fällig war. Schade ist halt nur die Überschneidung der beiden Startups, die unreflektiert eben als Abkupfern wahrgenommen wird (s.a. http://www.alles2null.de/wirklich-ein-sinnbild-hier-irrt-falk-hedemann
/228/#comment-128).
In dem Zusammenhang ist eine, wenn auch kritische, Auseinandersetzung ein Mittel, um zu reflektieren und eine gesunde Startup-Kultur zu ermöglichen. Darunter verstehe ich eben auch eine kritische Analyse und nicht nur eine allzu wohlwollende Vorstellung im Stile einer Pressemitteilung.
Ich würde mir zweifellos wünschen, dass Karin Janner mit ihrer Einschätzung richtig liegt und beide Startups genug zu tun haben. Vielleicht sollte ich mir zu Weihnachten einfach mal bei beiden eine Schokotafel bestellen? Ganz sicher aber bleibe ich dran an diesem Thema!
Natürlich ist mir bewusst, dass es einen Trend zu individualisierten Produkten gibt und das Thema Schokolade, wie Karin Janner sehr richtig anführt, irgendwann fällig war. Schade ist halt nur die Überschneidung der beiden Startups, die unreflektiert eben als Abkupfern wahrgenommen wird (s.a. http://www.alles2null.de/wirklich-ein-sinnbild-hier-irrt-falk-hedemann
/228/#comment-128).
In dem Zusammenhang ist eine, wenn auch kritische, Auseinandersetzung ein Mittel, um zu reflektieren und eine gesunde Startup-Kultur zu ermöglichen. Darunter verstehe ich eben auch eine kritische Analyse und nicht nur eine allzu wohlwollende Vorstellung im Stile einer Pressemitteilung.
Ich würde mir zweifellos wünschen, dass Karin Janner mit ihrer Einschätzung richtig liegt und beide Startups genug zu tun haben. Vielleicht sollte ich mir zu Weihnachten einfach mal bei beiden eine Schokotafel bestellen? Ganz sicher aber bleibe ich dran an diesem Thema!
Kommentar von:
neon tabela
(20.06.09 14:59 Uhr)
--Everything is very open and very clear explanation of issues. was truly information. Your website is very useful. Thanks for sharing.
Kommentar von:
neon tabela
(20.06.09 14:59 Uhr)
+Everything is very open and very clear explanation of issues. was truly information. Your website is very useful. Thanks for sharing.
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Wir haben den Trend, Produkte zu individualisieren aufgenommen und durch ein Kennenlernen mit unserem Chocolatier 2007 entwickelt. Diese Kooperationsmöglichkeit mit Arne Homborg hat sich eröffnet und ist unabhängig von Chocri entstanden. Mymuesli hat den Trend 2007 gesetzt, allerdings in und aus Deutschland.
Wir freuen uns auf ein inspiratives Miteinander und Nebeneinander, denn auch Automarken gibt es viele...
»deineschokoladen« GbR